Das Konditional (le conditionnel) ist in der französischen Grammatik keine Zeitform, sondern ein Zustand, d. h. es gibt nicht den Zeitpunkt oder die Zeitspanne an, in der etwas passiert ist, sondern den Ton des Satzes und macht die Absichten der sprechenden Person deutlich. Dieser Zustand hilft dir, die möglichen Folgen einer Bedingung darzustellen.
Verwendung des Conditional im Präsens
Regel 1: Das conditionnel présent wird verwendet für:
- Wünsche
- Möglichkeiten
- Verdächtigungen
- Ratschläge
- höfliche Bitten
- Hauptsätze eines irrealen Konditionalsatzes
Bildung des Konditionals
Regel 2: Um den Konditionalsatz mit regelmäßigen Verben zu bilden, werden die Endungen -ais, -ais, -ait, -ions, -iez, -aient an den Infinitiv angehängt.
Hier ist ein Beispiel mit dem Verb jouer (spielen):
| je jouerais | nous jouerions |
| tu jouerais | vous joueriez |
| il, elle, on jouerait | ils, elles joueraient |
Ausnahme: Wenn der Infinitiv des Verbs auf -e endet, wird er weggelassen. Zum Beispiel: prendre (nehmen): -> je prendrais.
Bildung des Konditionals: Unregelmäßige Formen
Regel 3: Die Endungen des Conditionnel présent ändern sich nicht (-ais, -ais, -ait, -ions, -iez, -aient), aber die Stämme einiger Verben ändern sich.
- Verben, die auf -oir enden, sind ebenfalls unregelmäßig:
- Bei einigen Verben, die auf -rir enden, wird das "i" weggelassen:
- Wie im Präsens gibt es manchmal weitere kleine Änderungen bei der Bildung des Konditionals (Akzent, Anhebung eines Konsonanten, Wechsel von "y" zu "i"):
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